Berliner Zeitung, Ausgabe vom 27. September 2006
Supercomputer für den Schreibtisch
"(...) Für Fachleute sind Computernetze nicht nur ein Instrument der Forschung. Sie halten es für möglich, dass sich Internetnutzer künftig die Rechenleistung von Grids kaufen können – etwa um die detaillierte Grafik eines Computerspiels zu berechnen. Auch Comuterprogramme müsste man nicht auf seiner Festplatte speichern. "Stattdessen könnte man Programme für die Dauer der Nutzung mieten", sagt Hofmann-Apitius. Ansätze dafür sieht der Fraunhofer-Forscher schon heute, etwa beim Herunterladen von Musik. (...)"
Kölnische Rundschau, Ausgabe vom 6. Mai 2006
Sissi, Franz und das Supermodel
"(...) Hunderte Besucher erlebten im Schloss Birlinghoven Computertechnik zum Anfassen. Und Forscher, die in der Lage sind, die kompliziertesten Dinge in fünf Sätzen zu erklären. Dabei ging es weniger um das "Wie", was ohnehin Betriebsgeheimnis von Informatikern, Mathematikern und Maschinenbauern bleiben muss, als um das "Was": So vermarktet die Ideenschmiede Fraunhofer eine Software, die beim Packen hilft. Audi zum Beispiel spare 57 000 Euro Frachtkosten pro Jahr, wenn statt 36 Auto-Heckleuchten, wie der Lieferant vorschlug, dank des Computerprogramms 45 in einen Behälter passen. Die Anleitung, wie man die Teile dreht und wendet und hineinlegt, werde natürlich mitgeliefert, so die Experten. (...)"
Chemanager, Ausgabe 04/2006
Rechnen in Netzen
Grid-Computing beschleunigt Medikamentenforschung
"Grid-Computing könnte die Arzneimittelforschung bald revolutionieren. Denn Pharmaunternehmen, die diese neue Technologie beherrschen, reduzieren ihre Entwicklungskosten und bringen neue Arzneien schneller an den Markt. Für die Einführung der neuen Systeme müssen die Firmen ihre existierenden Anwendungen jedoch anpassen.
Sollte Forschern beim kampf gegen Malaria bald der Durchbruch gelingen, könnte dabei dem Grid-Computing ein großer Verdienst zukommen. Denn die neue IT-Technologie beschleunigt die Erforschung neuer Medikamente erheblich. Weil Grid-Systeme die Rechenleistung vieler Computer in einem virtuellen Netzwerk zusammenfassen, lassen sich rechenintensive Aufgaben, wie das Bindungsverhalten von Molekülvarianten, erheblich schneller lösen. (...)"
Wilhemshavener Zeitung, Ausgabe vom 24. März 2006
Warnung vor tödlicher Blutung
"Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft sammeln vorhandene Informationen zu den molekularbiologischen Ursachen von Gehirn-Aneurysmata (Platzen fehlgebildeter Blutgefäße im Gehirn) mit der Methode des so genannten Text-Mnings. Damit sollen Krankheitsmodelle entwickelt werden, mit deren Hilfe rechtzeitig vor den tödlichen Blutungen gewarnt werden kann."
Computerzeitung, Ausgabe vom 20. März 2006
Informatikexperten laden in Schlösser ein
"Den Informatikmonat Mai würdigen drei Versanstalrungen - darunter die IT-Demonstration im Schloss Birlinghoven, eine Burg in Sachen Informatik.
Digitales Schloss nennen die Uni Bonn und die sechs beteiligten Fraunhofer-Institute (FhG) den informatiktag am 4. Mai.(...)Nachmittags öffnet das Schloss Birlinghoven in St. Augustin die Tore: Sechs FhG-Institute schieben ihre IT-Innovationen ins Scheinwerferlicht, darunter die angewandten Informatiker (FIT), die Experten für wissenschaftliches Rechnen (SCAI), für autonome Systeme (AIS) und Sicherheit (SIT). (...)"
