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Bonner General-Anzeiger, Ausgabe vom 3. Juli 2008
Mathematik steckt überall drin
Im Wissenschaftszelt werden alte Vorbehalte abgebaut
"(…) Der Bundespräsident hat küzlich acht in kurzer Zeit geschafft", berichtete Michael Krapp von der Fraunhofer-Gesellschaft. Das Puzzle veranschaulicht die Arbeit des PC-Programms "PackAssistant", den die Fraunhofer-Abteilung Optimierung mit BMW und Audi entwickelt hat, um durch Platz sparende Anordnung von Bauteilen Geld zu sparen. Die Audi-Zulieferer etwa packen heute 45 statt 36 Heckleuchten in einen Behälter, was eine Einsparung von jährlich 57 000 Euro erbringe. (…)"
Fraunhofer-Magazin, Ausgabe 3, 2008
Chemische Informationen automatisch auslesen
"(…) Von der Zusammenarbeit mit den SCAI-Forschern erwartet InfoChem einen Durchbruch bei dem automatischen Auslesen chemischer Informationen aus unterschiedlichen Quellen. Die Münchener Softwerker wollen mit Hilfe der SCAI-Software
ihr Dienstleistungsangebot ausdehnen. Zukünftig soll es auch kundenspezifische Projekte mit hoher Erkennungsrate geben. »Das Innovationspotential ist längst nicht ausgeschöpft«, ist Eiblmaier überzeugt. (…)"
Rhein-Sieg-Anzeiger, Ausgabe vom 16. Juni 2008
Wettkampf Mensch gegen Maschine
Die Fraunhofer-Gesellschaft hatte Schüler zum "Tag der Technik" eingeladen
"(…) Der Wettkampf Mensch gegen Maschine war einer der Höhepunkte in der Manege der Innovationen. Die Fraunhofer-Gesellschaft hatte zum "Tag der Technik" Schüler ab dem siebten Schuljahr auf das Gelände des Institutszentrums eingeladen, und rund 600 waren gekommen. (…)"
Bonner Rundschau, Ausgabe vom 16. Juni 2008
Viel Spaß mit Zahlen und Wissenschaft
"Manege der Innovationen" im Hof von Schloss Birlinghoven
"(…) "Wir wollen zeigen, dass Mathematik und Informatik keine trockene und nüchterne Geschichte sind, sondern brauchbar für alle möglichen Probleme", erklärte Michael Krapp, der in diesem Jahr die Gesamtorganisation in Sankt Augustin übernommen hatte. So haben Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft die MP3-Datenkompression erfunden; wie das nicht nur für Musik, sondern auch für die riesigen Datenmengen von Crashtests verwendet werden kann, erfuhren die Zuschauer nun ebenso wie sie ein Navigationssystem für Feuerwehrleute kennen lernten. (…)"
General-Anzeiger Bonn, Ausgabe vom 16. Juni 2008
Knallharte Mathematik im bunten Zirkuszelt
Wissenschafts-Show in der Manege der Innovationen. 600 Schüler im Fraunhofer-Institut
"(…) Zum ersten Mal nämlich hatte das IZB zur "Manege der Innovationen" eingeladen – und insgesamt 600 Schüler, meist aus den siebten Klassen, hatten sich übers Internet zur Wissenschafts-Show angemeldet. ... "Wir wollen einfach deutlich machen, dass Mathematik uns überall im Alltag begegnet, etwas Alltägliches ist, vor dem man keine Scheu zu haben braucht", erklärt Michael Krapp, Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts. Er und sein fünfköpfiges Team hatten diese besondere Premiere auf dem sonst abgeschirmten Institutsgelände über vier Monate vorbereitet und konnten dank der überzeugenden Konzeption am "Tag der Technik" einiges mehr anbieten, als an einem "normalen Tag der offenen Tür" im Birlinghovener Institutszentrum. (…)"
Kölnische Rundschau, Ausgabe vom 30. Mai 2008
Köhler und Millionen Unbekannte
"(…) Welweit führend ist das Fraunhofer-Institut auch mit einer brandneuen Software, die chemische Formeln – die bislang nur als Pixelhaufen gesehen wurden – wie ein Mensch erkennen und einordnen kann. Die Forscher warben beim Staatsoberhaupt beredt für sich - Institutsleider Dr. Ulrich Trottenberg: "Deutschland braucht Zukunft, Deutschland braucht Fraunhofer" – und betonten die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in der Region, sowie den Universitäten im Umkreis, die sich auch in der Gästeliste spiegelte: mit führenden Vertretern der Hochschulen und großer Firmen wie der Telekom AG, die Moeller GmbH und die Intel GmbH. (…)"
Bonner General-Anzeiger, Ausgabe vom 30. Mai 2008
Der Bundespräsident übt sich als Packer
Horst Köhler und seine Frau Eva besuchen zum Jahr der Mathematik das Fraunhofer-Institut auf Schloß Birlinghoven. Findige Forscher überzeugen
"(…) Der Besuch des Staatsoberhauptes im Schloss kam nicht von ungefähr. Ulrich Trottenberg, SCAI-Institutsleiter, und Horst Köhler kennen sich gut aus gemeinsamen Bonner Tagen. "Wir haben es immer wieder versucht, ihn hierher zu bekommen." … Kurze Begrüßung, dann begrüßte Trottenberg das Staatsoberhaupt: "Es ist eine große Freude und eine Auszeichnung, Ihnen unsere Forschungsergebnisse präsentieren zu dürfen." Leider gelte die Mathematik in der Bevölkerung als unsympathisch, weltabgewandt und schwierig. "Wir stellen eine gefährliche Entwicklung fest und einen Nachwuchsmangel, der die Wettbewerbsfähigkeit bedroht", sagte Trottenberg. Deshalb sei das Jahr der Mathematik mit seinen vielen Projekten wichtig. (…)"
Rhein-Sieg-Anzeiger, Ausgabe vom 30. Mai 2008
Höchste Punktzahl für Köhler bei Logistik-Test
Bundespräsident besucht das Fraunhofer-Institut
"(…) Er und seine Gattin Eva Luise sind in erster Linie als Zuhörer auf den Campus des Fraunhofer-Instituts gekommen. Auf Einladung von Institutsleiter Ulrich Trottenberg möchte sich das Paar einen Überblick über die Aktivitäten der über 500 Wissenschaftler machen. Anlass ist das deutschlandweite "Jahr der Mathematik". Nachdem die schwarze Limousine mit dem Kennzeichen "0-1" pünktlich um 10 Uhr vorgefahren ist, erläutert Trottenberg den rund 60 geladenen Gästen zunächst einmal, was es mit dem Festjahr so auf sich hat. Dass die Reize der Mathmatik ja bekanntlich eher im Verborgenen liegen. Dass in den Schulen keine Notiz von der Ablösung der Formeln als wichtigstem mathematischen Instrument genommen wird. Und wie wichtig die Kunst des Rechnens für die heimische Wirtschaft ist. (…)"
Technology Review, Ausgabe vom Mai 2008
"(…) Allerdings mache ein Modell immer Abstriche von der Realität, sagt Ulrich Trottenberg, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) in Sankt Augustin. Experimente parallel zur Modellierung müssen deshalb meist die Qualität der späteren Simulationsergebnisse sichern. Denn beweisen lässt sich deren prinzipielle Richtigkeit im strengen Sinne nicht. So werden weiterhin echte Jets getestet und reale Autos zerstört. Immerhin können Simulationen aber den Weg zum entscheidenden Realtest verkürzen. (…)"

