2005


Top Magazin, Ausgabe 12/2005

Geburtsstätte eines virtuellen Supercomputers
"Computer, wie wir sie heute kennen, mit Festplatte und Prozessor, könnten in zehn Jahren durch ganz andere Konzepte ersetzt werden", sagt Professor Ulrich Trottenberg, Leiter des Fraunhofer-Instituts SCAI. Wissenschaftler des SCAI erforschen und entwickeln das so genannte Grid-Computing weiter. Bald muss die Rechenleistung nicht mehr unterm Schreibtisch stehen und Software nicht mehr lokal gespeichert werden. Stattdessen sitzen wir vielleicht vor einem Terminal, einem Display mit Eingabegerät und Netzanschluss. Daten und Programme beziehen wir über das Grid: Und weil darin Hochleistungsrechner miteinander durch Software verbunden sind, stehen uns Rechenkapazitäten in ungeahntem Ausmaß zur Verfügung: Ein virtueller Supercomputer.(...)"

VDI nachrichten, Ausgabe vom 14. Oktober 2005

Beschleunigte Simulation erlaubt steigende Komplexität
"Ziel von  auto>opt war es, Kompetenzen aus Industrie und Forschung über alle Disziplinen hinweg zu vereinen und gemeinsam nach innovativen Anwendungen zu forschen. "Dieses Ziel haben wir erreicht", zeigt sich Projektleiterin Annette Kuhlmann vom Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) zufrieden. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 7 Mio. € gefördert. (...)"

Handelsblatt, Ausgabe vom 26. September 2005

Computer fahnden nach Wirkstoffen
"Grid-Computing, die weltweite Vernetzung von Rechnern, kann die Suche nach Wirkstoffen drastisch beschleunigen. Dies haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) in einem Experiment gezeigt. (...)"

Westfalen-Blatt vom 03. September 2005

Computer gegen Malaria
"Erstmals konnten Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) in einem Experiment zeigen, dass Grid Computing die Entwicklung neuer Wirkstoffe im Kampf gegen Krankheiten drastisch beschleunigt.
In nur 40 Tagen berechneten 1.000 Computer in 15 Ländern simultan 46 Millionen Wirkstoffkombinationen.
Ein einzelner PC hätte dazu 80 Jahre benötigt. Zum Einsatz kam dabei eine vom SCAI entwickelte Software namens FlexX. Aus den Ergebnissen können Pharma-Forscher jetzt wertvolle Hinweise für ein Medikament gegen Malaria gewinnen."

move moderne verwaltung, Ausgabe 3/2005

Web und Grid wachsen zusammen
"Grid Computing verheißt unbegrenzte Rechenleistung. Prof. Dr. Ulrich Trottenberg, Leiter des Fraunhofer SCAI, macht im Interview deutlich, wie weit diese Vision bereits geschehen ist. (...)"

Bionity.com vom 29. August 2005

"Fraunhofer-Forscher nutzen Grid Computing zum Kampf gegen Malaria – Erstmals konnten Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) in einem Experiment zeigen, dass Grid Computing die Entwicklung neuer Wirkstoffe im Kampf gegen Krankheiten drastisch beschleunigt. In nur 40 Tagen berechneten 1.000 Computer in 15 Ländern simultan 46 Millionen Wirkstoffkombinationen. Aus den Ergebnissen können Pharma-Forscher jetzt wertvolle Hinweise für ein Medikament gegen Malaria gewinnen."

Kölner Stadt-Anzeiger vom 16. Juni 2005

"Landratten retten Schiffsbau – Mit 50 bis 100 Millionen Euro schlagen die Auftragsarbeiten zu Buche, welche die Flensburger Schiffbau Gesellschaft erledigt. Das mittelständische Unternehmen mit 650 Mitarbeitern ist beim Projekt „Schiffbauliches Entwurf- und Simulationssystem“ (Sesis) einer der Praxispartner der FhG. (...) „Sesis“ soll allerdings nicht nur den Ingenieuren die Arbeit vereinfachen. In erster Linie, erklärt Linden, lassen sich mit Hilfe der Software die Kosten erheblich senken. (...) Dies ist auch aus der Sicht der Politik erstrebenswert, denn der Preisdruck insbesondere von Herstellern aus Südostasien macht den heimischen Werften schon seit langen Jahren zu schaffen. Auch um die 30 000 Arbeitsplätze zu sichern, und gewissermaßen einen „Vorsprung durch Technik“ zu schaffen, fördert das Bundesforschungsministeriums das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt drei Millionen Euro.

  Kompletter Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger

VDI Nachrichten vom 10. Juni 2005

"Forschungsförderung der EU für Grids – weltweite Führungsrolle avisiert. (...) Allein die Europäische Union will bis Ende des Jahres rund 63 Mio. € für neue Pilotanwendungen zur Verfügung stellen. (...) "Oberste Priorität beim Grid-Computing hat die Datensicherheit", betont Professor Ulrich Trottenberg, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen, SCAI."

Handling Heft 6/7 Juni 2005

"Der packt noch besser – Die Bedienung der Software ist besonders benutzerfreundlich gestaltet, die Ergebnisse lassen sich am Bildschirm als interaktive 3D-Grafik darstellen oder als Packzettel im Word-Format ausgeben."

Logistik Inside 06/2005

"Packende Software – Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen hat zusätzliche Funktionen von PackAssistant erstellt. (...) Mit der Software kann man jetzt auch Abstände zwischen Packstücken manuell festlegen. Außerdem errechnet sie, wie sich Behälter mit gestapelten Gütern befüllen lassen und gibt Drehwinkel für Packstücke vor."

Materialfluss 05/2005

"Die Beladung optimiert – Oft gestaltet es sich schwierig, Behälter optimal zu beladen, da die Geometrien der Ladung zu komplex sind. Hier schafft eine neue Software Abhilfe, die besonders bei der Beladung von Robotern ihre Vorteile hat und nun um einige Funktionen erweitert wurde."

Deutschlandfunk vom 16. April 2005

"Intelligente Software löst Verpackungs- und Logistikprobleme – 15 bis 25 Prozent mehr Teile lassen sich mit PackAssistant verpacken, eine enorme Optimierung industrieller Abläufe. Um Optimierung geht es auch bei MpCCI, (...) Angewendet wird MpCCI etwa beim Design künstlicher Herzklappen und der Konstruktion von Vorderradspoilern, aber auch zur Berrechnung von Klimamodellen."

Kölnische Rundschau vom 30. März 2005

"Fraunhofer in Köln - das sei auch ein Signal an die Wirtschaft, unterstreicht Trottenberg die Bedeutung des anwendungsnahen Forschungsinstituts, das sich als Dienstleister und Kooperationspartner versteht. (...) Vom Rennwagen-Bauer bis zur Bibliothek – interessierte Unternehmen können sich mit ihren Fragen an das Fraunhofer-Team wenden und es beauftragen. (...)"

Bonner Generalanzeiger vom 22. März 2005

Das "CampusGRID" soll Forschung beflügeln - "Wissenschaftler aus der Region Bonn und Aachen wollen ein neuartiges Computernetzwerk vorantreiben, das über die Leistungsfähigkeit des Internet weit hinausreicht. (...) Von ihrem Arbeitsplatz aus hätten die Wissenschaftler dann nicht nur Zugriff auf gemeinsame Daten sondern könnten dann sogar die Software eines anderen Rechner anzapfen. (..) Trottenberg ergänzt: Die Industrie ist europaweit bereits eingestiegen."