2002


Computer Zeitung vom 16. Dezember 02

„Sie haben Interesse daran, die Teile eines Schnittmusters so auf einer Stoffbahn anzuordnen, dass möglichst wenig Abfall entsteht. Noch dazu müssen Sie darauf achten, dass Muster- und Fadenverlauf passen. Das Fraunhofer-Institut SCAI hat eine Lösung namens Autonester-L entwickelt, die für eine Optimierung dieser Arbeit sorgt."

Wirtschaftliche Nachrichten der IHK 11/2002

„Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) verfügt über eine breite mathematische und informatische Methodik. Es hat daraus passende, problemspezifische Lösungen für Anwendungsprobleme der Industrie sowie für Probleme der Natur- und Ingenieurwissenschaften entwickelt.“

Aachener Zeitung vom 27. November 2002

Fraunhofer-Preisträger Ralf Heckmann über das Problem der Optimierung bei Lederwaren: „Dort heißt die Frage nicht einfach: Geht der Sessel oder die Lederhose auf die Kuhhaut, denn als Naturprodukt weisen Leder und Felle qualitativ unterschiedliche Partien auf.“ Also hat er seine Software so entwickelt, dass die stärksten oder schönsten Stücke etwa für die strapazierte und sichtbare Sitzfläche verwendet werden sollen. Um Löcher in der Haut macht das Programm automatisch einen möglichst kleinen Bogen und spart sie aus."

Bonner Generalanzeiger vom 22. Oktober 02

„Das Problem kennen schon Kleinkinder, die Holzbausteine in eine Kiste packen: Man muss jede Lücke ausfüllen, sonst kriegt man nicht alle rein. Solche Optimierungsaufgaben gibt es in vielen industriellen Anwendungen, beispielsweise wenn es um die Ausnutzung von Personal, Maschinen und Material geht. Das Forschungsteam des Fraunhofer-Instituts Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) in Birlinghoven löst solche Fragestellungen. Dafür erhalten Gruppenleiter Ralf Heckmann und seine Mitarbeiter Mike Schäfer und Onno Garms morgen den Joseph-von-Fraunhofer-Preis auf der Jahrestagung der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) in Ludwigsburg. Der Preis wird seit 1978 jährlich für herausragende wissenschaftliche Leistungen von FhG-Mitarbeitern zur Lösung anwendungsnaher Probleme verliehen.“

Transkript vom 1. Oktober 02 Wissenschaftspreis 2002 des Industrie-Clubs Düsseldorf und des Wissenschaftszentrums Nordrhein-Westfalen

„Rarey vom Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (FhI-SCAI) in Sankt Augustin wurde für seine Leistungen auf dem Gebiet der angewandten Bioinformatik für das computerbasierte Wirkstoffdesign ausgezeichnet. Er erhielt den Preis für seine kumulative Habilitationsschrift „Algorithmen für den computergestützten Wirkstoffentwurf“, eingereicht an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.“

Kölner Stadt-Anzeiger 08. August 2002 Fraunhofer-SCAI entwickelt Datenbank, die Ärzte bei der Aids-Therapie unterstützt

„Der Kampf gegen Aids wird auch mit Hilfe der Informationstechnik geführt. Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts „Algorithmen und Wissenchaftliches Rechnen“ (SCAI) in Sankt Augustin haben ein Datenbankmodell namens „Arevir“ entwickelt, in dem sowohl die klinischen Daten der Patienten als auch die Messdaten der virologischen Institute gebündelt werden. (...) Für die Patienten bedeutet das zwar keine Aussicht auf Heilung, aber eine Verbesserung der Lebensqualität und eine Verlängerung des Lebens.“

Rheinische Post (Düsseldorf) vom 15. Mai 2002 Matthias Rarey erhält den Wissenschaftspreis 2002

Zeit spart auch die preiswürdige Arbeit von Matthias Rarey, der am Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen in Sankt Augustin bei Bonn forscht. Ihm dient der Computer als Werkzeug in einer frühen Phase der Medikamentenforschung. Häufig lösen körpereigene Proteine eine Krankheit aus. Forscher suchen Wirkstoff-Moleküle, die die Zerstörungskraft des schuldigen Proteins lahm legen. „Wie bei HIV. Wenn man ein Molekül findet, das zu dem Krankheitsauslöser passt, kann man die Viruslast senken“, sagt Rarey.

Die Glocke (Oelde) vom 16. Mai 2002 Wissenschaftspreis für Matthias Rarey

Als Projektleiter am Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen (SCAI) in Sankt Augustin verknüpft der gebürtige Beckumer die klassische Informatik mit pharmazeutischer Forschung. Matthias Rarey hat mit seinem Team ein Computerprogramm geschrieben, das bei der Entwicklung von Wirkstoffen in der pharmazeutischen Industrie große Dienste leistet.