Überblick
Die natürliche Variabilität des Klimasystems resultiert im wesentlichen aus dem Zusammenspiel zwischen externem solaren Antrieb und einer Vielzahl von Subsystemen (wie Atmosphäre, Ozean, Meer- und Landeis, Vegetation). Die numerische Umsetzung erfordert moderne, auf die Problemstellung zugeschnittene Algorithmen sowie eine weitreichende Optimierung und Parallelisierung. Bei der Kopplung der einzelnen Subsysteme ergeben sich Probleme, die selbst für das System Atmosphäre-Ozean-Meereis bisher nicht zufriedenstellend gelöst sind. Unterschiedliche typische Raum- und Zeitskalen der Komponenten erschweren dabei die Entwicklung erheblich.
Die Basiskomponente in diesem Projekt ist das Atmosphärenmodell PUMA, das vom Institut für Meteorologie der Universität Hamburg konzipiert und entwickelt wurde. Daraus entsteht durch Hinzunahme weiterer Komponenten wie Ozean, Eis, Boden/Vegetation der Planeten-Simulator. Er ist parallel, portabel und modular aufgebaut. Er besitzt eine grafische Benutzer-Schnittstelle, die es erlaubt, das Modell während der Simulation zu beobachten und Änderungen an den Modellparametern vorzunehmen.
